23. März 2011
Links zur politischen Lage in Marokko: Sicherheitslage
Manch ein Marrakesch-Reisender ist verunsichert ob der derzeitigen Situation in den nordafrikanischen Ländern. Der sogenannte Domino-Effekt, der für viel Unruhe in etlichen Ländern Nordafrikas gesorgt hat, läßt schnell den Verdacht aufkommen, dass es überall in der arabischen Welt zum Argen steht.
Dass die Situation in Marokko sich deutlich von der zu Tunesien, Lybien, Jemen und Ägypten unterscheidet, zeigen folgende Artikel und Kommentare: Diesen Beitrag weiterlesen »
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22. März 2011

Spielplatz Jeux Kawkab Marrakech
Marrakesch ist auch für Kinder jeglichen Alters atemberaubend: Schlangen, die sich zu den Flötentönen der Schlangenbeschwörer winden; Affen, die auf Schultern reiten; Zähneverkäufer; Esel allenorten; Fahrten in Pferdekutschen in der Stadt und Kamelritte außerhalb.
Wenn uns jedoch in Marrakesch die Lust auf einen Spielplatz packt, dann ziehen wir los zu Jeux Kawkab: Diesen Beitrag weiterlesen »
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9. Mai 2010

Wer sich schon immer gewundert hat, warum Starbucks und Co statt eines ordentlichen, handfesten Tchai Nana - so nennt sich der marokkanische Tee mit der frischen Minze - eine hellgrüne, geschmacklose Plörre anbieten, der erhalte nun Aufklärung.
Das erste Geheimnis der Teezubereitung ist der Tee selbst. Diesen Beitrag weiterlesen »
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3. April 2010

Moulay Cherif und Moulay Ismail im Bazar du Sud
Ein Prinz wollte sich unser Haus anschauen. Das Personal des Hotels hatte sich überschlagen vor Eifer in dem Bemühen, uns deutlich zu machen, dass eine veritable Hoheit sich die Ehre gab, unser bescheidenes Haus aufzusuchen. Es trafen ein: eine matronige Dame mexikanischer Herkunft, ein gesprächiger Künstler mit deutschem Akzent, eine undurchsichtige, dunkle Figur von Mann mit einer Jacke, wie ich sie Anfang der 90er in einem Geschäft für Damenmoden erstanden hatte, sowie ein Herr mit vollen Lippen, schwarzen, von sattem Öl glänzenden Locken, die ihn überlang in den Nacken wuchsen, in seiner Hand die Gebetskette mit gelben Perlen.
Lange blieb unklar, wer der Prinz denn nun sei – war es einer aus dem deutschen Kaisergeschlecht mit einer mehr oder weniger nahen Anwartschaft auf den Thron, oder ein arabisch/indischer Prinz oder war die ganze Mannschaft gar nur ein perfides Diebesteam? Diesen Beitrag weiterlesen »
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15. Oktober 2009
Am vergangenen Montag, den 12.10.2009, wurde ein 27jähriger Mann aus Fes wegen Drogenhandels in erster Instanz zu 6 Jahren Haft verurteilt. Der bereits wegen Drogenhandels Vorbestrafte war am 01. Oktober dieses Jahres mit gut 20 Kilo bestens verstecktem Cannabis in seinem Fahrzeug auf einem Supermarktparkplatz in Marrakech gefaßt worden.
Keine zwei Wochen später ist er verurteilt: Das klingt nach effektiver Drogenpolitik.
Quelle: http://biladi.ma/1024926-marrakech-six-ans-de-prison-ferme-pour-un-narcotrafiquant.html
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24. September 2009
Die einen feiern Erntedankfest, die anderen suchen sich den zweiten Mann: Es ist wieder so weit, der Stamm der Aït Haddidou nahe dem kleinen Städtchen Imilchil hat sich von den Strapazen des sommerlichen Ramadans erholt und bereitet sich nun voller Vorfreude auf den Moussem am 25 km entfernt gelegenen Grab des Schutzpatrons Sidi Ahmed Oulmghani vor.
Moussem, das bedeutet 5 Tage Wallfahrt und größter Markt der Region. Doch fast noch spannender als Viehhandel ist für den Reisenden die Heiratsbörse - ein für denislamischen Kulturkreis einzigartiges Geschehen: Geschiedene und verwitwete Frauen, zu erkennen an ihren spitzen Hauben, dürfen sich auf diesem Markt selbst ihre Ehemänner aussuchen. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist schließlich die Vermählung all dieser bereits lange vor dem Moussem ausgehandelten Ehen vor der Koubba des Heiligen.
Der Brauch der Aït Haddidou, ihre Frauen bei einer Zweitehe selbst wählen zu lassen, hat zu einer vergleichsweise hohen Scheidungsrate geführt. Ist man erst einmal verheiratet, ist man schnell auch wieder geschieden, wenn der von den Eltern ausgesuchte Ehemann nicht zusagt. Und dann darf man beim nächsten Heiratsmarkt, nun bekleidet mit der spitzen Haube, selbst nach dem Richtigen Ausschau halten.
Wer weiß, wer von uns sich alles noch das spitze Häubchen aufsetzt?
Wann: Ende September nach der Ernte
Freitag: Viehmarkt
Samstag: Hochzeit
Foto: © Eduardo Bombarelli
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7. Juli 2009

Es gibt zu jeder Zeit viel Live-Musik in Marrakech: auf dem Platz Jemaa El Fna spielen die Gnaoua Gruppen Kopf kreisend und hüpfend laute Töne, in dem wunderbaren Cyber Park trommeln Schüler und Studenten unter alten Bäumen zu ihren Liedern und der Kellner im Café serviert den Kaffee ausschließlich summend.
Doch der Juli gilt als der musikalische Höhepunkt der tönenden Stadt: vom 17. bis 25. Juli ist Marrakesch der Austragungsort für das Festival der Populärmusik. Wir freuen uns auf eine bunte Auswahl von Konzerten unter freiem Himmel, auf Berber Klänge zum Thema “Träume und Realität” im Badi Palast, auf kreisende Mützenbommel und tanzende Kutten. Das Programm findet man unter www.marrakechfestival.com.
Foto: © robert paul van beets - Fotolia.com
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10. Juni 2009

Wir dachten immer, eine Reise nach Marrakesch käme an sich schon einem Shopping Festival gleich: In den Souks reiht sich dicht gedrängt ein Laden an den anderen voll wunderbarer Dinge wie Babouches, Lampen, Ledertaschen und Gewürze - alles heiß ersehnt und rezessionsbedingt gut erhandelt. Doch nun ist Marrakech auch für handelsfaule Touristen ein Paradies: Die Stadt lädt zum Shopping Festival ein. Vom 19. Juni bis 4. Juli bieten Kosmetiker, Optiker, Innenausstatter, Restaurants und Hotels großzügige Rabatte auf ihre Preise an (marrakechpocket). Wir wollen auch nicht hintan stehen und bieten mit.
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7. Mai 2009
Wenn Sie auf dem Flughafen Marrakesch eintreffen, bringt Sie ein Taxi in 10 Minuten zur Djemaa el Fna, dem weitläufigen Platz mit pulsierendem Leben im Herzen der Altstadt.
Und nur weitere 10 Minuten später stehen Sie vor einer unscheinbaren Tür. Dahinter erwartet Sie eine überraschende Oase der Ruhe. Vögel singen, der Brunnen plätschert, Orangen- und Zitronenbäume duften oder tragen leuchtende Früchte.
Keine Frage, Sie haben das Riyad El Cadi gefunden!
Über alle Räume, Korridore und Treppenhäuser des Riyad El Cadi sind bedeutende Kunstwerke verteilt und tragen zum außergewöhnlichen Charakter des Hauses bei: frühe anatolische Kelims oder osmanische Stickereien, mittelalterliche Holzarbeiten aus Fes oder klassische chinesische Möbel, moderne Bilder oder dörfliche Keramik aus Marokko.
Die ausgedehnten Terrassen laden ein zum Sonnenbaden und zum Frühstück in der Sonne, im Winter mit Blick auf den schneebedeckten Hohen Atlas - eine ganz besondere Art von Wellness. Für Ihre Abenteuer sind Sie dann bestens gerüstet. Marrakesch ist der ideale Ausgangspunkt für einen Ausflug nach Essaouira, der reizvollen, farbigen Hafenstadt am Atlantik, oder für Tagestouren in die Täler des Hohen Atlas.
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6. Mai 2009
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